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Difference between revisions of "Aufgaben:Exercise 2.2: Multi-Level Signals"

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:<b>1.</b>&nbsp;&nbsp;Man erh&auml;lt durch Mittelung über alle möglichen Signalwerte für den linearen Mittelwert:
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'''(1)'''&nbsp; Man erh&auml;lt durch Mittelung über alle möglichen Signalwerte für den linearen Mittelwert:
:mx=M1μ=0pμxμ=1MM1μ=0μ=1M(M1)M2=M12.
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$$m_{\it x}=\rm \sum_{\mu=0}^{\it M-{\rm 1}} \it p_\mu\cdot x_{\mu}=\frac{\rm 1}{\it M} \cdot \sum_{\mu=\rm 0}^{\it M-\rm 1}\mu=\frac{\rm 1}{\it M}\cdot\frac{(\it M-\rm 1)\cdot \it M}{\rm 2}=\frac{\it M-\rm 1}{\rm 2}.$$
  
:Im Sonderfall <i>M</i> = 5 ergibt sich der <u>lineare Mittelwert <i>m<sub>x</sub></i> = 2</u>.
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Im Sonderfall $M= 5$ ergibt sich der lineare Mittelwert zu $m_x \;\underline{= 2}$.
  
:<b>2.</b>&nbsp;&nbsp;Analog gilt f&uuml;r den quadratischen Mittelwert:
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'''(2)'''&nbsp; Analog gilt f&uuml;r den quadratischen Mittelwert:
:$$m_{\rm 2\it x}= \rm \sum_{\mu=0}^{\it M -\rm 1}\it p_\mu\cdot x_{\mu}^{\rm 2}=\frac{\rm 1}{\it M}\sum_{\mu=\rm 0}^{\rm M-1}\mu^{\rm 2} =  \frac{\rm 1}{\it M}\cdot\frac{(\it M-\rm 1)\cdot \it M\cdot(\rm 2\it M-\rm 1)}{\rm 6}\\ = \frac{(\it M-\rm 1)\cdot(\rm 2\it M-\rm 1)}{\rm 6}.$$
+
$$m_{\rm 2\it x}= \rm \sum_{\mu=0}^{\it M -\rm 1}\it p_\mu\cdot x_{\mu}^{\rm 2}=\frac{\rm 1}{\it M}\cdot \sum_{\mu=\rm 0}^{\rm M-1}\mu^{\rm 2} =  \frac{\rm 1}{\it M}\cdot\frac{(\it M-\rm 1)\cdot \it M\cdot(\rm 2\it M-\rm 1)}{\rm 6} = \frac{(\it M-\rm 1)\cdot(\rm 2\it M-\rm 1)}{\rm 6}.$$
  
:Im Sonderfall <i>M</i> = 5 ergibt sich der <u>quadratische Mittelwert <i>m</i><sub>2<i>x</i></sub> = 6</u>.
+
Im Sonderfall $M= 5$ ergibt sich der quadratische Mittelwert zu m2x=6. Daraus kann die Varianz mit dem Satz von Steiner berechnet werden:
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$$\sigma_x^{\rm 2}=m_{\rm 2\it x}-m_x^{\rm 2}=\frac{(\it M-\rm 1)\cdot(\rm 2\it M-\rm 1)}{\rm 6}-\frac{(\it M-\rm 1)^{\rm 2}}{\rm 4}=\frac{\it M^{\rm 2}-\rm 1}{\rm 12}.$$
  
:Daraus kann die Varianz mit dem Satz von Steiner berechnet werden:
+
Im Sonderfall M=5 ergibt sich für die Varianz $\sigma_x^2 \;\underline{= 2}$.
:$$\sigma_x^{\rm 2}=m_{\rm 2\it x}-m_x^{\rm 2}=\frac{(\it M-\rm 1)\cdot(\rm 2\it M-\rm 1)}{\rm 6}-\frac{(\it M-\rm 1)^{\rm 2}}{\rm 4}=\frac{\it M^{\rm 2}-\rm 1}{\rm 12}.$$
 
  
:Im Sonderfall <i>M</i> = 5 ergibt sich die <u>Varianz <i>&sigma;</i><sub><i>x</i></sub><sup>2</sup> = 2</u>.
+
'''(3)'''&nbsp; Aufgrund der Symmetrie von y gilt unabh&auml;ngig von M: &nbsp; $m_x \;\underline{= 2}$.
  
:<b>3.</b>&nbsp;&nbsp;Aufgrund der Symmetrie von <i>y</i> gilt unabh&auml;ngig von <i>M</i>:
 
:my=0_.
 
  
:<b>4.</b>&nbsp;&nbsp;Zwischen <i>x</i>(<i>t</i>) und <i>y</i>(<i>t</i>) gilt folgender Zusammenhang:
+
'''(4)'''&nbsp; Zwischen $x(t)und $y(t)$ gilt folgender Zusammenhang:  
:$$y(t)=\frac{\rm 2\cdot \it y_{\rm 0}}{\it M-\rm 1}\cdot [\it x(t)-m_x].$$
+
$$y(t)=\frac{2\cdot y_{\rm 0}}{M-\rm 1}\cdot [x(t)-m_x].$$
  
:Daraus folgt f&uuml;r die Varianzen:
+
Daraus folgt f&uuml;r die Varianzen:
:$$\it \sigma_y^{\rm 2}=\frac{\rm 4\cdot\it y_{\rm 0}^{\rm 2}}{(\it M - \rm 1)^{\rm 2}}\cdot\it \sigma_x^{\rm 2}=\frac{y_{\rm 0}^{\rm 2}\cdot (\it M^{\rm 2}-\rm 1)}{\rm 3\cdot (\it M-\rm 1)^{\rm 2}}=\frac{y_{\rm 0}^{\rm 2}\cdot (\it M+\rm 1)}{\rm 3\cdot (\it M-\rm 1)}.$$
+
σ2y=4y20(M1)2σ2x=y20(M21)3(M1)2=y20(M+1)3(M1).
  
:Im Sonderfall <i>M</i> = 5 ergibt sich für diese Varianz:
+
Im Sonderfall $M= 5$ ergibt sich hierfür:
:σ2y=y20634=2V2_.
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σ2y=y20634=2V2_.
  
 
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Revision as of 15:41, 2 March 2017

Mehrstufensignale

Das Rechtecksignal x(t) sei dimensionslos und kann nur die Momentanwerte 0,1,2,...,M2,M1 mit gleicher Wahrscheinlichkeit annehmen. Die obere Grafik zeigt dieses Signal für den Sonderfall M=5.

Auch das Rechtecksignal y(t) seiM–stufig, aber mittelwertfrei und auf den Wertebereich von y>y0 bis y<+y0 beschränkt. In der unteren Grafik sehen Sie das Signal y(t), wiederum für die Stufenzahl M=5. Setzen Sie für numerische Berechnungen y0=2V.


Hinweise:

  • Die Aufgabe gehört zum Kapitel Momente einer diskreten Zufallsgröße.
  • Sollte die Eingabe des Zahlenwertes „0” erforderlich sein, so geben Sie bitte „0.” ein.
  • Eine Zusammenfassung der Theamatik bietet das folgende Lernvideo:
Bedeutung und Berechnung der Momente bei diskreten Zufallsgrößen

Fragebogen

1

Wie groß ist der lineare Mittelwert der Zufallsgröße x für M=5?

M=5:mx =

2

Wie groß ist die Varianz der Zufallsgröße x allgemein und für M=5?

M=5:σ2x =

3

Berechnen Sie den Mittelwert my der Zufallsgröße y für M=5.

M=5:my =

 V

4

Wie groß ist die Varianz der Zufallsgröße y? Berücksichtigen Sie dabei das Ergebnis aus (2). Welcher Wert ergibt sich wiederum für M=5?

M=5:σ2y =

 V2


Musterlösung

(1)  Man erhält durch Mittelung über alle möglichen Signalwerte für den linearen Mittelwert: mx=M1μ=0pμxμ=1MM1μ=0μ=1M(M1)M2=M12.

Im Sonderfall M=5 ergibt sich der lineare Mittelwert zu mx=2_.

(2)  Analog gilt für den quadratischen Mittelwert: m2x=M1μ=0pμx2μ=1MM1μ=0μ2=1M(M1)M(2M1)6=(M1)(2M1)6.

Im Sonderfall M=5 ergibt sich der quadratische Mittelwert zu m2x=6. Daraus kann die Varianz mit dem Satz von Steiner berechnet werden: σ2x=m2xm2x=(M1)(2M1)6(M1)24=M2112.

Im Sonderfall M=5 ergibt sich für die Varianz σ2x=2_.

(3)  Aufgrund der Symmetrie von y gilt unabhängig von M:   mx=2_.


(4)  Zwischen x(t) und y(t) gilt folgender Zusammenhang: y(t)=2y0M1[x(t)mx].

Daraus folgt für die Varianzen: σ2y=4y20(M1)2σ2x=y20(M21)3(M1)2=y20(M+1)3(M1).

Im Sonderfall M=5 ergibt sich hierfür: σ2y=y20634=2V2_.