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Difference between revisions of "Applets:Abtastung analoger Signale und Signalrekonstruktion"

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'''(4)'''  Es gelten weiter die Einstellungen von  '''(3)'''  mit Ausnahme von  φ=30.  Interpretieren Sie die Unterschiede gegenüber der Einstellung  '''(3)'''   ⇒   φ=0.}}
 
'''(4)'''  Es gelten weiter die Einstellungen von  '''(3)'''  mit Ausnahme von  φ=30.  Interpretieren Sie die Unterschiede gegenüber der Einstellung  '''(3)'''   ⇒   φ=0.}}
  
:* Die Phasenbeziehung geht verloren.  Das Sinkensignal  y(t)  verläuft cosinusförmig  $(\varphi=0^\circ)  mit um \cos(\varphi)  kleinerer Amplitude als das Quellensignal x(t)$.
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:* Die Phasenbeziehung geht verloren.  Das Sinkensignal  y(t)  verläuft cosinusförmig  $(\varphi_y=0^\circ)  mit um \cos(\varphi_x)  kleinerer Amplitude als das Quellensignal x(t)$.
 
:* Begründung im Frequenzbereich:  Bei der periodische Fortsetzung von  X(f)  ⇒  XA(f)  sind nur die Realteile zu addieren.  Die Imaginärteile löschen sich aus.
 
:* Begründung im Frequenzbereich:  Bei der periodische Fortsetzung von  X(f)  ⇒  XA(f)  sind nur die Realteile zu addieren.  Die Imaginärteile löschen sich aus.
 
:* Die  f0–Diraclinie von  Y(f)  ist reell, die von  X(f)  komplex und auch die von  E(f):  E(f=5 kHz)=0.067+j0.25   '''???'''  
 
:* Die  f0–Diraclinie von  Y(f)  ist reell, die von  X(f)  komplex und auch die von  E(f):  E(f=5 kHz)=0.067+j0.25   '''???'''  
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'''Daraus Betrag E_1 berechnen und daraus P_epsilon = 2 \cdot E_1^2'''
 
'''Daraus Betrag E_1 berechnen und daraus P_epsilon = 2 \cdot E_1^2'''
 
'''Die Leistung P_x mit Amplitude A ist P_x = A^2/2 unabhängig von Phase und Frequenz'''
 
 
'''epsilon(t) auch jeweils aus E(f) berechnen. Die Grafik ist aber richtig'''
 
 
'''Im alten Programm sind auch etliche Fehler. So ist P_\varepsilon = 0.125 (exakt) falsch'''
 
  
 
{{BlaueBox|TEXT=
 
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'''(5)'''  Verdeutlichen Sie sich nochmals das Ergebnis von  '''(4)'''  im Vergleich zu den Einstellungen  f0=5 kHz,  φ=30,  fA=11 kHz,  fG=5.5 kHz?}}
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'''(5)'''  Verdeutlichen Sie sich nochmals das Ergebnis von  '''(4)'''  im Vergleich zu den Einstellungen  f0=5 kHz,  φ=30,  fA=11 kHz,  fG=5.5 kHz.}}
 
:* Bei dieser Einstellung hat das  XA(f)–Spektrum auch einen positiven Imaginärteil bei  5 kHz  und einen negativen Imaginärteil gleicher Höhe bei  6 kHz.
 
:* Bei dieser Einstellung hat das  XA(f)–Spektrum auch einen positiven Imaginärteil bei  5 kHz  und einen negativen Imaginärteil gleicher Höhe bei  6 kHz.
 
:* Der Rechteck–Tiefpass mit der Grenzfrequenz  5.5 kHz  entfernt diesen zweiten Anteil.  Somit ist bei dieser Einstellung  Y(f)=X(f)   ⇒   Pε=0.
 
:* Der Rechteck–Tiefpass mit der Grenzfrequenz  5.5 kHz  entfernt diesen zweiten Anteil.  Somit ist bei dieser Einstellung  Y(f)=X(f)   ⇒   Pε=0.

Revision as of 16:15, 21 April 2020

Open Applet in a new tab

Programmbeschreibung


Das Applet behandelt die Systemkomponenten  „Abtastung”  und  „Signalrekonstruktion”, zwei Komponenten, die zum Beispiel für das Verständnis der  Pulscodemodulation  (PCM)  von großer Wichtigkeit sind.  Die obere Grafik zeigt das für dieses Applet zugrundeliegende Modell.  Darunter gezeichnet sind die Abtastwerte  x(νTA)  des zeitkontinuierlichen Signals  x(t). Die (unendliche) Summe über alle diese Abtastwerte bezeichnen wir als das abgetastete Signal  xA(t).

Oben:    Zugrundeliegendes Modell für Abtastung und Signalrekonstruktion
Unten:   Beispiel zur Zeitdiskretisierung des zeitkontinuierlichen Signals  x(t)
  • Beim Sender wird aus dem zeitkontinuierlichen Quellensignal  x(t)  das zeitdiskrete (abgetastete) Signal  xA(t)  gewonnen.  Man nennt diesen Vorgang  Abtastung  oder  A/D–Wandlung.
  • Der entsprechende Programmparameter für den Sender ist die Abtastrate  fA=1/TA. In der unteren Grafik ist der Abtastabstand  TA  eingezeichnet.
  • Beim Empfänger wird aus dem zeitdiskreten Empfangssignal  yA(t)  das zeitkontinuierliche Sinkensignal  y(t)  erzeugt   ⇒   Signalrekonstruktion  oder  D/A–Wandlung  entsprechend dem Empfänger–Frequenzgang  HE(f).


Das Applet berücksichtigt nicht die PCM–Blöcke  „Quantisierung”,  „Codierung / Decodierung” und der Digitale Übertragungskanal ist als ideal angenommen. 

Daraus ergeben sich folgende Konsequenzen:

  • Im Programm ist vereinfachend  yA(t)=xA(t)  gesetzt.
  • Bei geeigneten Systemparametern ist somit auch das Fehlersignal   ε(t)=y(t)x(t)0  möglich.
Empfänger–Frequenzgang  HE(f)


Das Abtasttheorem und die Signalrekonstruktion lassen sich im Frequenzbereich besser erklären.  Im Programm werden deshalb auch alle Spektralfunktionen angezeigt;

             X(f)  x(t)XA(f)  xA(t)Y(f)  y(t)E(f)  ε(t). 

Parameter für den Empfänger–Frequenzgang  HE(f)  sind die Grenzfrequenz und der Rolloff–Faktor  (siehe untere Grafik):

fG=f2+f12,r=f2f1f2+f1.

Hinweise:

(1)   Alle Signalwerte sind normiert auf  ±1  zu verstehen. 

(2)   Für die ausgegebenen Leistungen gilt mit der jeweiligen Periodendauer  T0:

Px=1T0T00x2(t) dt,Pε=1T0T00ε2(t).

(3)   Die Signalleistung  Px  und die Verzerrungsleistung  Pε  werden ebenfalls normiert ausgegeben, was implizit den Bezugswiderstand  R=1Ω  voraussetzt. 

(4)   Daraus kann der Signal–Verzerrungs–Abstand  10lg (Px/Pε)  berechnet werden.

(5)   Besteht die Spektralfunktion  X(f)  bei positiven Frequenzen aus  I  Diraclinien mit den (eventuell komplexen) Gewichten  X1, ... , XI,
         so gilt für die Sendeleistung unter Berücksichtigung der spiegelbildlichen Linien bei den negativen Frequenzen:

Px=2Ii=1|Xk|2.

(6)   Entsprechend gilt für die Verzerrungsleistung, wenn sich die Spektralfunktion  E(f)  im Bereich  f>0  aus  J  Diraclinien mit Gewichten  E1, ... , EJ  zusammensetzt:

Pε=2Jj=1|Ej|2.




Theoretischer Hintergrund

Beschreibung der Abtastung im Zeitbereich

Zur Zeitdiskretisierung des zeitkontinuierlichen Signals  x(t)

Im Folgenden verwenden wir für die Beschreibung der Abtastung folgende Nomenklatur:

  • Das zeitkontinuierliche Signal sei  x(t).
  • Das in äquidistanten Abständen  TA  abgetastete zeitdiskretisierte Signal sei  xA(t).
  • Außerhalb der Abtastzeitpunkte  νTA  gilt stets  xA(t)0.
  • Die Laufvariable  ν  sei  ganzzahlig:     \nu \in \mathbb{Z} = \{\hspace{0.05cm} \text{...}\hspace{0.05cm} , –3, –2, –1, \hspace{0.2cm}0, +1, +2, +3, \text{...} \hspace{0.05cm}\} .
  • Dagegen ergibt sich zu den äquidistanten Abtastzeitpunkten mit der Konstanten  K:
x_{\rm A}(\nu \cdot T_{\rm A}) = K \cdot x(\nu \cdot T_{\rm A})\hspace{0.05cm}.

Die Konstante hängt von der Art der Zeitdiskretisierung ab. Für die obige Skizze gilt  K = 1.

Beschreibung der Abtastung mit Diracpuls

Im Folgenden gehen wir von einer geringfügig anderen Beschreibungsform aus.  Die folgenden Seiten werden zeigen, dass diese gewöhnungsbedürftigen Gleichungen durchaus zu sinnvollen Ergebnissen führen, wenn man sie konsequent anwendet.

\text{Definitionen:} 

  • Unter  Abtastung  verstehen wir hier die Multiplikation des zeitkontinuierlichen Signals  x(t)  mit einem  Diracpuls:
x_{\rm A}(t) = x(t) \cdot p_{\delta}(t)\hspace{0.05cm}.
  • Der  Diracpuls (im Zeitbereich)  besteht aus unendlich vielen Diracimpulsen, jeweils im gleichen Abstand  T_{\rm A}  und alle mit gleichem Impulsgewicht  T_{\rm A}:
p_{\delta}(t) = \sum_{\nu = - \infty }^{+\infty} T_{\rm A} \cdot \delta(t- \nu \cdot T_{\rm A} )\hspace{0.05cm}.


Aufgrund dieser Definition ergeben sich für das abgetastete Signal folgende Eigenschaften:

x_{\rm A}(t) = \sum_{\nu = - \infty }^{+\infty} T_{\rm A} \cdot x(\nu \cdot T_{\rm A})\cdot \delta (t- \nu \cdot T_{\rm A} )\hspace{0.05cm}.
  • Das abgetastete Signal zum betrachteten Zeitpunkt  (\nu \cdot T_{\rm A})  ist gleich  T_{\rm A} \cdot x(\nu \cdot T_{\rm A}) · \delta (0).
  • Da  \delta (t)  zur Zeit  t = 0  unendlich ist, sind eigentlich alle Signalwerte  x_{\rm A}(\nu \cdot T_{\rm A})  ebenfalls unendlich groß und auch der oben eingeführte Faktor  K.
  • Zwei Abtastwerte  x_{\rm A}(\nu_1 \cdot T_{\rm A})  und  x_{\rm A}(\nu_2 \cdot T_{\rm A})  unterscheiden sich jedoch im gleichen Verhältnis wie die Signalwerte  x(\nu_1 \cdot T_{\rm A})  und  x(\nu_2 \cdot T_{\rm A}).
  • Die Abtastwerte von  x(t)  erscheinen in den Impulsgewichten der Diracfunktionen:
  • Die zusätzliche Multiplikation mit  T_{\rm A}  ist erforderlich, damit  x(t)  und  x_{\rm A}(t)  gleiche Einheit besitzen.  Beachten Sie hierbei, dass  \delta (t)  selbst die Einheit „1/s” aufweist.


Beschreibung der Abtastung im Frequenzbereich

Zum Spektrum des abgetasteten Signals  x_{\rm A}(t)  kommt man durch Anwendung des  Faltungssatzes. Dieser besagt, dass der Multiplikation im Zeitbereich die Faltung im Spektralbereich entspricht:

x_{\rm A}(t) = x(t) \cdot p_{\delta}(t)\hspace{0.2cm}\circ\!\!-\!\!\!-\!\!\!-\!\!\bullet\, \hspace{0.2cm} X_{\rm A}(f) = X(f) \star P_{\delta}(f)\hspace{0.05cm}.

Entwickelt man den  Diracpuls  p_{\delta}(t)   (im Zeitbereich)   in eine  Fourierreihe  und transformiert diese unter Anwendung des  Verschiebungssatzes  in den Frequenzbereich, so ergibt sich mit dem Abstand  f_{\rm A} = 1/T_{\rm A}  zweier benachbarter Diraclinien im Frequenzbereich folgende Korrespondenz   ⇒   Beweis:

p_{\delta}(t) = \sum_{\nu = - \infty }^{+\infty} T_{\rm A} \cdot \delta(t- \nu \cdot T_{\rm A} )\hspace{0.2cm}\circ\!\!-\!\!\!-\!\!\!-\!\!\bullet\, \hspace{0.2cm} P_{\delta}(f) = \sum_{\mu = - \infty }^{+\infty} \delta (f- \mu \cdot f_{\rm A} ).
Diracpuls im Zeit- und Frequenzbereich mit  T_{\rm A} = 50\ {\rm µs}  und  f_{\rm A} = 1/T_{\rm A} = 20\ \text{kHz}

Das Ergebnis besagt:

  • Der Diracpuls  p_{\delta}(t)  im Zeitbereich besteht aus unendlich vielen Diracimpulsen, jeweils im gleichen Abstand  T_{\rm A}  und alle mit gleichem Impulsgewicht  T_{\rm A}.
  • Die Fouriertransformierte von  p_{\delta}(t)  ergibt wiederum einen Diracpuls, aber nun im Frequenzbereich   ⇒   P_{\delta}(f).
  • Auch  P_{\delta}(f)  besteht aus unendlich vielen Diracimpulsen, nun im jeweiligen Abstand  f_{\rm A} = 1/T_{\rm A}  und alle mit dem Impulsgewicht  1.
  • Die Abstände der Diraclinien in Zeit– und Frequenzbereich folgen demnach dem  Reziprozitätsgesetz:   T_{\rm A} \cdot f_{\rm A} = 1 \hspace{0.05cm}.


Daraus folgt:   Aus dem Spektrum  X(f)  wird durch Faltung mit der um  \mu \cdot f_{\rm A}  verschobenen Diraclinie:

X(f) \star \delta (f- \mu \cdot f_{\rm A} )= X (f- \mu \cdot f_{\rm A} )\hspace{0.05cm}.

Wendet man dieses Ergebnis auf alle Diraclinien des Diracpulses an, so erhält man schließlich:

X_{\rm A}(f) = X(f) \star \sum_{\mu = - \infty }^{+\infty} \delta (f- \mu \cdot f_{\rm A} ) = \sum_{\mu = - \infty }^{+\infty} X (f- \mu \cdot f_{\rm A} )\hspace{0.05cm}.

\text{Fazit:}  Die Abtastung des analogen Zeitsignals  x(t)  in äquidistanten Abständen  T_{\rm A}  führt im Spektralbereich zu einer  periodischen Fortsetzung  von  X(f)  mit dem Frequenzabstand  f_{\rm A} = 1/T_{\rm A}.


Spektrum des abgetasteten Signals

\text{Beispiel 1:}  Die obere Grafik zeigt  (schematisch!)  das Spektrum  X(f)  eines Analogsignals  x(t), das Frequenzen bis  5 \text{ kHz}  beinhaltet.

Tastet man das Signal mit der Abtastrate  f_{\rm A}\,\text{ = 20 kHz}, also im jeweiligen Abstand  T_{\rm A}\, = {\rm 50 \, µs}  ab, so erhält man das unten skizzierte periodische Spektrum  X_{\rm A}(f).

  • Da die Diracfunktionen unendlich schmal sind, beinhaltet das abgetastete Signal  x_{\rm A}(t)  auch beliebig hochfrequente Anteile.
  • Dementsprechend ist die Spektralfunktion  X_{\rm A}(f)  des abgetasteten Signals bis ins Unendliche ausgedehnt.


Signalrekonstruktion

Gemeinsames Modell von „Signalabtastung” und „Signalrekonstruktion”

Die Signalabtastung ist bei einem digitalen Übertragungssystem kein Selbstzweck, sondern sie muss irgendwann wieder rückgängig gemacht werden.  Betrachten wir zum Beispiel das folgende System:

  • Das Analogsignal  x(t)  mit der Bandbreite  B_{\rm NF}  wird wie oben beschrieben abgetastet.
  • Am Ausgang eines idealen Übertragungssystems liegt das ebenfalls zeitdiskrete Signal  y_{\rm A}(t) = x_{\rm A}(t)  vor.
  • Die Frage ist nun, wie der Block   Signalrekonstruktion   zu gestalten ist, damit auch  y(t) = x(t)  gilt.
Frequenzbereichsdarstellung der „Signalrekonstruktion”


Die Lösung ist einfach, wenn man die Spektralfunktionen betrachtet:  

Man erhält aus  Y_{\rm A}(f)  das Spektrum  Y(f) = X(f)  durch ein Tiefpass Filter mit dem  Frequenzgang  H_{\rm E}(f), der 

  • die tiefen Frequenzen unverfälscht durchlässt:
H_{\rm E}(f) = 1 \hspace{0.3cm}{\rm{f\ddot{u}r}} \hspace{0.3cm} |f| \le B_{\rm NF}\hspace{0.05cm},
  • die hohen Frequenzen vollständig unterdrückt:
H_{\rm E}(f) = 0 \hspace{0.3cm}{\rm{f\ddot{u}r}} \hspace{0.3cm} |f| \ge f_{\rm A} - B_{\rm NF}\hspace{0.05cm}.

Weiter ist aus der nebenstehenden Grafik zu erkennen:   Solange die beiden oben genannten Bedingungen erfüllt sind, kann  H_{\rm E}(f)  im Bereich von  B_{\rm NF}  bis  f_{\rm A}–B_{\rm NF}  beliebig geformt sein kann,

  • beispielsweise linear abfallend (gestrichelter Verlauf)
  • oder auch rechteckförmig,


Das Abtasttheorem

Die vollständige Rekonstruktion des Analogsignals  y(t)  aus dem abgetasteten Signal  y_{\rm A}(t) = x_{\rm A}(t)  ist nur möglich, wenn die Abtastrate  f_{\rm A}  entsprechend der Bandbreite  B_{\rm NF}  des Nachrichtensignals richtig gewählt wurde.

Aus der obigen Grafik erkennt man, dass folgende Bedingung erfüllt sein muss:   f_{\rm A} - B_{\rm NF} > B_{\rm NF} \hspace{0.3cm}\Rightarrow \hspace{0.3cm}f_{\rm A} > 2 \cdot B_{\rm NF}\hspace{0.05cm}.

\text{Abtasttheorem:}  Besitzt ein Analogsignal  x(t)  nur Spektralanteile im Bereich  \vert f \vert < B_{\rm NF}, so kann dieses aus seinem abgetasteten Signal  x_{\rm A}(t)  nur dann vollständig rekonstruiert werden, wenn die Abtastrate hinreichend groß ist:

f_{\rm A} ≥ 2 \cdot B_{\rm NF}.

Für den Abstand zweier Abtastwerte muss demnach gelten:

T_{\rm A} \le \frac{1}{ 2 \cdot B_{\rm NF} }\hspace{0.05cm}.


Wird bei der Abtastung der größtmögliche Wert   ⇒   T_{\rm A} = 1/(2B_{\rm NF})  herangezogen,

  • so muss zur Signalrekonstruktion des Analogsignals aus seinen Abtastwerten
  • ein idealer, rechteckförmiger Tiefpass mit der Grenzfrequenz  f_{\rm G} = f_{\rm A}/2 = 1/(2T_{\rm A})  verwendet werden.


\text{Beispiel 2:}  Die Grafik zeigt oben das auf  \pm\text{ 5 kHz}  begrenzte Spektrum  X(f)  eines Analogsignals, unten das Spektrum  X_{\rm A}(f)  des im Abstand  T_{\rm A} =\,\text{ 100 µs}  abgetasteten Signals   ⇒   f_{\rm A}=\,\text{ 10 kHz}.

Abtasttheorem im Frequenzbereich

Zusätzlich eingezeichnet ist der Frequenzgang  H_{\rm E}(f)  des tiefpassartigen Empfangsfilters zur Signalrekonstruktion, dessen Grenzfrequenz exakt  f_{\rm G} = f_{\rm A}/2 = 5\,\text{ kHz}  betragen muss.


  • Mit jedem anderen  f_{\rm G}–Wert ergäbe sich  Y(f) \neq X(f).
  • Bei  f_{\rm G} < 5\,\text{ kHz}  fehlen die oberen  X(f)–Anteile.
  • Bei  f_{\rm G} > 5\,\text{ kHz}  kommt es aufgrund von Faltungsprodukten zu unerwünschten Spektralanteilen in  Y(f).


Wäre am Sender die Abtastung mit einer Abtastrate  f_{\rm A} < 10\ \text{ kHz}  erfolgt   ⇒   T_{\rm A} >100 \ {\rm µ s}, so wäre das Analogsignal  y(t) = x(t)  aus den Abtastwerten  y_{\rm A}(t)  auf keinen Fall rekonstruierbar.


Versuchsdurchführung


Aufgaben 2D-Gauss.png
  • Wählen Sie zunächst die Nummer  (1, ... , 10)  der zu bearbeitenden Aufgabe.
  • Eine Aufgabenbeschreibung wird angezeigt. Die Parameterwerte sind angepasst.
  • Lösung nach Drücken von „Musterlösung”.
  • Die Nummer  0  entspricht einem „Reset”:  Gleiche Einstellung wie beim Programmstart.
  • Alle Signalwerte sind normiert auf  \pm 1  zu verstehen.  Auch die ausgegebenen Leistungen sind normierte Größen.


(1)  Für das Quellensignal gelte  x(t) = A \cdot \cos (2\pi \cdot f_0 \cdot t -\varphi)  mit  f_0 = \text{4 kHz}.  Abtastung mit  f_{\rm A} = \text{10 kHz}.  Rechteck–Tiefpass;  Grenzfrequenz:  f_{\rm G} = \text{5 kHz}.
          Interpretieren Sie die ausgegebenen Grafiken und bewerten Sie die vorliegende Signalrekonstruktion für alle erlaubten Parameterwerte von A  und \varphi.

  •  Das Spektrum  X(f)  besteht aus zwei Diraclinien bei  \pm \text{4 kHz}, jeweils mit Impulsgewicht  0.5.
  •  Durch die periodische Fortsetzung hat  X_{\rm A}(f)  Linien gleicher Höhe bei  \pm \text{4 kHz}\pm \text{6 kHz}\pm \text{14 kHz}\pm \text{16 kHz}\pm \text{24 kHz}\pm \text{26 kHz},  usw.
  •  Der Rechteck–Tiefpass mit der Grenzfrequenz  f_{\rm G} = \text{5 kHz}  entfernt alle Linien bis auf die beiden bei  \pm \text{4 kHz}  ⇒  Y(f) =X(f)  ⇒  y(t) =x(t)  ⇒   P_\varepsilon = 0.
  •  Die Signalrekonstruktion funktioniert hier perfekt  (P_\varepsilon = 0)  und zwar für alle Amplituden A  und beliebige Phasen \varphi.

Carolin: Falls Signal 1, Frequenz f_0: Auch solche Nullpunkte bei E(f_0) --> alles ist richtig

(2)  Es gelte weiter  A=1f_0 = \text{4 kHz}\varphi=0f_{\rm A} = \text{10 kHz}f_{\rm G} = \text{5 kHz}.  Welchen Einfluss haben hier die Rolloff–Faktoren  r=0.2r=0.5  und   r=1?
          Geben Sie die jeweiligen Leistungen  P_x  und  P_\varepsilon  an.  für welche  r–Werte ist  P_\varepsilon= 0?  Gelten diese Ergebnisse auch für andere  A  und  \varphi?

  •  Bei der Voreinstellung ist die Signalleistung mit  X_1=0.5  gleich  P_x = 2\cdot 0.5^2 = 0.5.  Die Verzerrungsleistung  P_\varepsilon  hängt signifikant vom Rolloff–Faktor  r  ab.
  •  Für  r \le 0.2  ist  P_\varepsilon=0.  Die  X_{\rm A}(f)–Linie bei  f_0 = \text{4 kHz}  wird durch den Tiefpass nicht verändert und die unerwünschte  Linie bei  \text{6 kHz}  voll unterdrückt.
  •  r = 0.5 :  Y(f = \text{4 kHz}) = 0.35Y(f = \text{6 kHz}) = 0.15  ⇒   |E(f = \text{4 kHz})| = |E(f = \text{6 kHz})|= 0.15  ⇒  P_\varepsilon = 0.09  ⇒  10 \cdot \lg \ (P_x/P_\varepsilon)=7.45\ \rm dB.
  • r = 1.0 :  Y(f = \text{4 kHz}) = 0.3Y(f = \text{6 kHz}) = 0.2  ⇒   |E(f = \text{4 kHz})| = |E(f = \text{6 kHz})|= 0.2  ⇒  P_\varepsilon = 0.16  ⇒  10 \cdot \lg \ (P_x/P_\varepsilon)=4.95\ \rm dB.
  •  Für alle  r  ist  P_\varepsilon  unabhängig von  \varphi.  Die Amplitude  A  beeinflusst  P_x  und  P_\varepsilon  in gleicher Weise   ⇒   der Quotient ist jeweils unabhängig von  A.

(3)  Nun gelte  A=1f_0 = \text{5 kHz}\varphi=0f_{\rm A} = \text{10 kHz}f_{\rm G} = \text{5 kHz}r=0  (Rechteck–Tiefpass).  Interpretieren Sie das Ergebnis der Signalrekonstruktion.

  •  X(f)  besteht aus zwei Diraclinien bei  \pm \text{5 kHz}  (Gewicht  0.5).  Durch die periodische Fortsetzung hat  X_{\rm A}(f)  Linien bei  \pm \text{5 kHz}\pm \text{15 kHz}\pm \text{25 kHz},  usw.
  •   Der Rechteck–Tiefpass entfernt die Linien bei  \pm \text{15 kHz}\pm \text{25 kHz},  Die Linien bei  \pm \text{5 kHz}  werden wegen  H_{\rm E}(\pm f_{\rm G}) = H_{\rm E}(\pm \text{5 kHz}) = 0.5 halbiert.  Also
  •   \text{Gewichte von }X(f = \pm \text{5 kHz})0.5   |   \text{Gewichte von }X(f_{\rm A} = \pm \text{5 kHz})1.0;     |   \text{Gewichte von }Y(f = \pm \text{5 kHz})0.5   ⇒   Y(f)=X(f).
  •  Die Signalrekonstruktion funktioniert also auch hier perfekt  (P_\varepsilon = 0).  Das gilt auch für die Phase  \varphi=180^\circ   ⇒   x(t) = -A \cdot \cos (2\pi \cdot f_0 \cdot t).

(4)  Es gelten weiter die Einstellungen von  (3)  mit Ausnahme von  \varphi=30^\circ.  Interpretieren Sie die Unterschiede gegenüber der Einstellung  (3)   ⇒   \varphi=0^\circ.

  •  Die Phasenbeziehung geht verloren.  Das Sinkensignal  y(t)  verläuft cosinusförmig  (\varphi_y=0^\circ)  mit um  \cos(\varphi_x)  kleinerer Amplitude als das Quellensignal  x(t).
  •  Begründung im Frequenzbereich:  Bei der periodische Fortsetzung von  X(f)  ⇒  X_{\rm A}(f)  sind nur die Realteile zu addieren.  Die Imaginärteile löschen sich aus.
  •  Die  f_0–Diraclinie von  Y(f)  ist reell, die von  X(f)  komplex und auch die von  E(f)E(f = \text{5 kHz})= 0.067 + {\rm j} \cdot 0.25  ???

Carolin: Die E(f)-Linie müsste doch komplex sein.

Daraus Betrag E_1 berechnen und daraus P_epsilon = 2 \cdot E_1^2

(5)  Verdeutlichen Sie sich nochmals das Ergebnis von  (4)  im Vergleich zu den Einstellungen  f_0 = \text{5 kHz}\varphi=30^\circf_{\rm A} = \text{11 kHz}f_{\rm G} = \text{5.5 kHz}.

  •  Bei dieser Einstellung hat das  X_{\rm A}(f)–Spektrum auch einen positiven Imaginärteil bei  \text{5 kHz}  und einen negativen Imaginärteil gleicher Höhe bei  \text{6 kHz}.
  •  Der Rechteck–Tiefpass mit der Grenzfrequenz  \text{5.5 kHz}  entfernt diesen zweiten Anteil.  Somit ist bei dieser Einstellung  Y(f) =X(f)   ⇒   P_\varepsilon = 0.
  •  Jede  f_0–Schwingung beliebiger Phase ist fehlerfrei aus seinen Abtastwerten rekonstruierbar, falls  f_{\rm A} = 2 \cdot f_{\rm 0} + \mu, \ f_{\rm G}= f_{\rm A}/2;  beliebig kleines \mu>0.
  •  Bei wertkontinuierlichem Spektrum mit   X(|f|> f_0) \equiv 0  ⇒   \big[keine Diraclinien bei \pm f_0 \big ] genügt grundsätzlich die Abtastrate  f_{\rm A} = 2 \cdot f_{\rm 0}.

Carolin: Hier fehlt die Y(f)-Linie ganz. Eventuell "Nullpunkte" bei E(f)

Bitte die Werteausgaben bei den Spektralfunktionen mit 3 Nachkommastellen: 0.433 statt 0.43

(6)  Es gelten weiter die Einstellungen von  (3)  und  (4)  mit Ausnahme von  \varphi=90^\circ.  Interpretieren Sie die Darstellungen im Zeit– und Frequenzbereich.

  •  Das Quellensignal wird genau bei seinen Nulldurchgängen abgetastet   ⇒   x_{\rm A}(t) \equiv 0  ⇒    y(t) \equiv 0  ⇒  \varepsilon(t)=-x(t)  ⇒  P_\varepsilon = P_x  ⇒  10 \cdot \lg \ (P_x/P_\varepsilon)=0\ \rm dB.
  •  Beschreibung im Frequenzbereich:  Wie in  (4)  löschen sich die Imaginärteile von  X_{\rm A}(f)  aus.  Die Realteile von  X_{\rm A}(f)  sind wegen des Sinusverlaufs Null.

Carolin: Bitte die Vorzeichen der Imaginärteile überprüfen. Beim Sinus ist der negative Imaginärteil bei positiver Frequenz. Oder?

(7)  Nun betrachten wir das  \text {Quellensignal 2}.  Die weiteren Parameter seien  f_{\rm A} = \text{5 kHz}f_{\rm G} = \text{2.5 kHz}r=0.  Interpretieren Sie die Ergebnisse.

  •  Das Quellensignal besitzt Spektralanteile bis  \pm \text{2 kHz}.  Die Signalleistung ist P_x = 2 \cdot \big[0.1^2 + 0.25^2+0.15^2\big]= 0.19
  •  Mit der Abtastrate  f_{\rm A} = \text{5 kHz}  sowie den Empfängerparametern  f_{\rm G} = \text{2.5 kHz}  und  r=0 funktioniert die Signalrekonstruktion perfekt:  P_\varepsilon = 0.
  •  Ebenso mit dem Trapez–Tiefpass mit  f_{\rm G} = \text{2.5 kHz}, wenn für den Rolloff–Faktor gilt:  r \le 0.2.

Carolin: Bitte A_2 = 0.3 statt A_2 = 0.31

Carolin: Stimmt die Ausgabe phi_1 = 0? Müsste das nicht 180 Grad sein? Oder der Realteil des Spektrums ist positiv

(8)  Was passiert, wenn die Grenzfrequenz  f_{\rm G} = \text{1.5 kHz}  des Rechteck–Tiefpasses zu klein ist?  Interpretieren Sie insbesondere das Fehlersignal  \varepsilon(t)=y(t)-x(t).

  •  Das Fehlersignal  \varepsilon(t)=-0.3 \cdot \cos(2\pi \cdot \text{2 kHz} \cdot t -60^\circ)=0.3 \cdot \cos(2\pi \cdot \text{2 kHz} \cdot t +120^\circ)  ist gleich dem (negierten) Signalanteil bei  \text{2 kHz}Stimmt das?
  •  Die Verzerrungsleistung ist  P_\varepsilon(t)=2 \cdot 0.15^2= 0.045  und der Signal–zu–Verzerrungsabstand  10 \cdot \lg \ (P_x/P_\varepsilon)=10 \cdot \lg \ (0.19/0.045)= 6.26\ \rm dB. Stimmt das?

(9)  Was passiert, wenn die Grenzfrequenz  f_{\rm G} = \text{3.5 kHz}  des Rechteck–Tiefpasses zu groß ist?  Interpretieren Sie insbesondere das Fehlersignal  \varepsilon(t)=y(t)-x(t).

  •  Das Fehlersignal  \varepsilon(t)=0.3 \cdot \cos(2\pi \cdot \text{3 kHz} \cdot t +60^\circ)  ist nun gleich dem vom Tiefpass nicht entfernten \text{3 kHz}–Anteil des Sinkensignals  y(t)Stimmt das?
  •  Gegenüber der Teilaufgabe  (8)  verändert sich die Frequenz von  \text{2 kHz}  auf  \text{3 kHz}  und auch die Phasenbeziehung.
  •  Die Amplitude dieses  \text{3 kHz}–Fehlersignals ist gleich der Amplitude des  \text{2 kHz}–Anteils vonx(t).  Auch hier gilt  P_\varepsilon(t)= 0.04510 \cdot \lg \ (P_x/P_\varepsilon)= 6.26\ \rm dB.

(10)  Abschließend betrachten wir das  \text {Quellensignal 4}  (Anteile bis  \pm \text{4 kHz}), sowie  f_{\rm A} = \text{5 kHz}f_{\rm G} = \text{2.5 kHz}0 \le r\le 1.  Interpretation der Ergebnisse.

  •  Bis zum Rolloff–Faktor  r=0.2  funktioniert die Signalrekonstruktion perfekt  P_\varepsilon = 0.  Erhöht man  r , so nimmt  P_\varepsilon  kontinuierlich zu und  10 \cdot \lg \ (P_x/P_\varepsilon)  ab.
  •  Mit  r=1  werden die Signalfrequenzen  \text{0.5 kHz}\text{1 kHz}\text{2 kHz}\text{3 kHz}\text{4 kHz}  abgeschwächt, umso mehr, je höher die Frequenz.
  •  Ebenso beinhaltet Y(f) aufgrund der periodischen Fortsetzung auch Anteile bei den Frequenzen  \text{6 kHz}\text{7 kHz}\text{8 kHz}\text{9 kHz},  und  \text{9.5 kHz}

Carolin: Die Leistungen dürfen nicht davon abhängen, ob Betrag, Real oder Imag eingestellt ist

Bitte die ausgegebenen Werte von Y(f) und E(f) nochmals auf Plausibilität überrprüfen



Zur Handhabung des Applets


Anleitung Auge.png

    (A)     Auswahl:   Codierung
                   (binär,  quaternär,  AMI–Code,  Duobinärcode)

    (B)     Auswahl:   Detektionsgrundimpuls
                    (nach Gauß–TP,  CRO–Nyquist,  nach Spalt–TP}

    (C)     Prametereingabe zu  (B)
                   (Grenzfrequenz,  Rolloff–Faktor,  Rechteckdauer)

    (D)     Steuerung der Augendiagrammdarstellung
                   (Start,  Pause/Weiter,  Einzelschritt,  Gesamt,  Reset)

    (E)     Geschwindigkeit der Augendiagrammdarstellung

    (F)     Darstellung:  Detektionsgrundimpuls  g_d(t)

    (G)     Darstellung:  Detektionsnutzsignal  d_{\rm S}(t - \nu \cdot T)

    (H)     Darstellung:  Augendiagramm im Bereich  \pm T

    ( I )     Numerikausgabe:  ö_{\rm norm}  (normierte Augenöffnung)

    (J)     Prametereingabe  10 \cdot \lg \ E_{\rm B}/N_0  für  (K)

    (K)     Numerikausgabe:  \sigma_{\rm norm}  (normierter Rauscheffektivwert)

    (L)     Numerikausgabe:  p_{\rm U}  (ungünstigste Fehlerwahrscheinlichkeit)

    (M)     Bereich für die Versuchsdurchführung:   Aufgabenauswahl

    (N)     Bereich für die Versuchsdurchführung:   Aufgabenstellung

    (O)     Bereich für die Versuchsdurchführung:   Musterlösung einblenden

Über die Autoren

Dieses interaktive Berechnungstool wurde am  Lehrstuhl für Nachrichtentechnik  der  Technischen Universität München  konzipiert und realisiert.

  • Die erste Version wurde 2008 von  Slim Lamine  im Rahmen einer Werkstudententätigkeit mit „FlashMX–Actionscript” erstellt (Betreuer:  Günter Söder).
  • 2020 wurde das Programm von  Carolin Mirschina  im Rahmen einer Werkstudententätigkeit auf „HTML5” umgesetzt und neu gestaltet (Betreuer:  Tasnád Kernetzky).


Die Umsetzung dieses Applets auf HTML 5 wurde durch  Studienzuschüsse  der Fakultät EI der TU München finanziell unterstützt. Wir bedanken uns.


Nochmalige Aufrufmöglichkeit des Applets in neuem Fenster

Open Applet in a new tab