Aufgaben:Exercise 1.1: Music Signals: Difference between revisions

From LNTwww
No edit summary
No edit summary
Line 54: Line 54:
===Musterlösung zu „Aufgabe 1.1   Musiksignale”===
===Musterlösung zu „Aufgabe 1.1   Musiksignale”===
{{ML-Kopf}}
{{ML-Kopf}}
'''1.'''  Im markierten Bereich (20 Millisekunden) sind ca 10 Schwingungen zu erkennen. Daraus folgt für die Signalfrequenz näherungsweise das Ergebnis  $f = {10}/(20 \,\text{ms}) =  500 \,\text{Hz}$    ⇒    '''Lösungsvorschlag 2'''.
'''1.'''  Im markierten Bereich (20 Millisekunden) sind ca 10 Schwingungen zu erkennen. Daraus folgt für die Signalfrequenz näherungsweise das Ergebnis  $f = {10}/(20 \,\text{ms}) =  500 \,\text{Hz}$  &nbsp; ⇒ &nbsp;  <u>Lösungsvorschlag 2</u>.


'''2.''' Das Signal <math>v_1(t)</math> ist gegenüber dem Orginalsignal <math>q(t)</math> unverzerrt &nbsp; ⇒ &nbsp;  '''Lösungsvorschlag 2'''. Es gilt:
'''2.''' Das Signal <math>v_1(t)</math> ist gegenüber dem Orginalsignal <math>q(t)</math> unverzerrt &nbsp; ⇒ &nbsp;  <u>Lösungsvorschlag 1</u>. Es gilt:


$$v_1(t)=\alpha \cdot q(t-\tau) .$$
$$v_1(t)=\alpha \cdot q(t-\tau) .$$
Line 62: Line 62:
Eine Dämpfung <math>\alpha</math> und eine Laufzeit <math>\tau</math> führen nämlich nicht zu Verzerrungen, sondern das Signal ist dann nur leiser und es kommt später als das Original.
Eine Dämpfung <math>\alpha</math> und eine Laufzeit <math>\tau</math> führen nämlich nicht zu Verzerrungen, sondern das Signal ist dann nur leiser und es kommt später als das Original.


'''3.''' Man erkennt sowohl im dargestellten Signalverlauf <math>v_2(t)</math> als auch im Audiosignal ''additives Rauschen''  ⇒  '''Lösungsvorschläge  3'''. Der Signalrauschabstand beträgt dabei ca. 30 dB; dies ist aber aus dieser Darstellung nicht erkennbar. Richtig ist aber auch der '''Lösungsvorschläge  1''': Ohne diesen Rauschanteil wäre <math>v_2(t)</math> identisch mit <math>q(t)</math>.
'''3.''' Man erkennt sowohl im dargestellten Signalverlauf <math>v_2(t)</math> als auch im Audiosignal ''additives Rauschen''  ⇒  <u>Lösungsvorschlag 3</u>. Der Signalrauschabstand beträgt dabei ca. 30 dB; dies ist aber aus dieser Darstellung nicht erkennbar. Richtig ist aber auch der <u>Lösungsvorschlag 1</u>: Ohne diesen Rauschanteil wäre <math>v_2(t)</math> identisch mit <math>q(t)</math>.


'''4.'''  Das Signal <math>v_1(t)</math> ist formgleich mit dem Originalsignal <math>q(t)</math> und unterscheidet sich von diesem lediglich durch den Amplitudenfaktor $\alpha = \underline{\text{0.3}}$  (dies entspricht etwa –10 dB) und die Laufzeit  $\tau = \underline{10\,\text{ms}}$.
'''4.'''  Das Signal <math>v_1(t)</math> ist formgleich mit dem Originalsignal <math>q(t)</math> und unterscheidet sich von diesem lediglich durch den Amplitudenfaktor $\alpha = \underline{\text{0.3}}$  (dies entspricht etwa –10 dB) und die Laufzeit  $\tau = \underline{10\,\text{ms}}$.

Revision as of 16:46, 12 January 2017

Aufgabe zu Prinzip der Nachrichtenübertragung

Musiksignale, verrauscht und verzerrt
Musiksignale, verrauscht und verzerrt

Nebenstehend sehen Sie einen ca. 30 ms langen Ausschnitt eines Musiksignals [math]\displaystyle{ q(t) }[/math]. Es handelt sich um das Stück „Für Elise” von Ludwig van Beethoven.

Darunter gezeichnet sind zwei Sinkensignale [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] und [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math], die nach der Übertragung des Musiksignals [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] über zwei unterschiedliche Kanäle aufgezeichnet wurden. Mit Hilfe der nachfolgenden Buttons können Sie sich die jeweils ersten dreizehn Sekunden der drei Audiosignale [math]\displaystyle{ q(t) }[/math], [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] und [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] anhören.


Originalsignal [math]\displaystyle{ q(t) }[/math]

Sinkensignal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math]

Sinkensignal [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math]

Hinweis: Sollte die Eingabe des Zahlenwertes „0” erforderlich sein, so geben Sie bitte „0.” ein.


Fragebogen zu „Aufgabe 1.1   Musiksignale”

1 Schätzen Sie die Signalfrequenz von [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] im dargestellen Ausschnitt ab.

Die Signalfrequenz beträgt etwa [math]\displaystyle{ f = 250\,\text{Hz} }[/math].
Die Signalfrequenz beträgt etwa [math]\displaystyle{ f = 500\,\text{Hz} }[/math].
Die Signalfrequenz beträgt etwa [math]\displaystyle{ f = 1\,\text{kHz} }[/math].

2 Welche Aussagen sind für das Signal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] zutreffend?

Das Signal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] ist gegenüber [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] unverzerrt.
Das Signal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] weist gegenüber [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] Verzerrungen auf.
Das Signal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] ist gegenüber [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] verrauscht.

3 Welche Aussagen sind für das Signal [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] zutreffend?

Das Signal [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] ist gegenüber [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] unverzerrt.
Das Signal [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] weist gegenüber [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] Verzerrungen auf.
Das Signal [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] ist gegenüber [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] verrauscht.

4 Eines der Signale ist gegenüber dem Orginal [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] unverzerrt und nicht verrauscht. Schätzen Sie hierfür den Dämpfungsfaktor und die Laufzeit ab.

[math]\displaystyle{ \alpha = }[/math]
[math]\displaystyle{ \tau = }[/math] $\text{ms}$


Musterlösung zu „Aufgabe 1.1   Musiksignale”

1. Im markierten Bereich (20 Millisekunden) sind ca 10 Schwingungen zu erkennen. Daraus folgt für die Signalfrequenz näherungsweise das Ergebnis $f = {10}/(20 \,\text{ms}) = 500 \,\text{Hz}$   ⇒   Lösungsvorschlag 2.

2. Das Signal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] ist gegenüber dem Orginalsignal [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] unverzerrt   ⇒   Lösungsvorschlag 1. Es gilt:

$$v_1(t)=\alpha \cdot q(t-\tau) .$$

Eine Dämpfung [math]\displaystyle{ \alpha }[/math] und eine Laufzeit [math]\displaystyle{ \tau }[/math] führen nämlich nicht zu Verzerrungen, sondern das Signal ist dann nur leiser und es kommt später als das Original.

3. Man erkennt sowohl im dargestellten Signalverlauf [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] als auch im Audiosignal additives RauschenLösungsvorschlag 3. Der Signalrauschabstand beträgt dabei ca. 30 dB; dies ist aber aus dieser Darstellung nicht erkennbar. Richtig ist aber auch der Lösungsvorschlag 1: Ohne diesen Rauschanteil wäre [math]\displaystyle{ v_2(t) }[/math] identisch mit [math]\displaystyle{ q(t) }[/math].

4. Das Signal [math]\displaystyle{ v_1(t) }[/math] ist formgleich mit dem Originalsignal [math]\displaystyle{ q(t) }[/math] und unterscheidet sich von diesem lediglich durch den Amplitudenfaktor $\alpha = \underline{\text{0.3}}$ (dies entspricht etwa –10 dB) und die Laufzeit $\tau = \underline{10\,\text{ms}}$.